Die IP-Adresse
Die IP-Adresse kann innerhalb von Netzwerken als die Hausadresse eines Computers betrachtet werden. An diese Adresse werden die Datenpakete geliefert, die entweder aus dem Internet stammen oder aus einem lokalen Netzwerk. Bereits im Jahr 1981 wurde der heute am weitesten verbreitete Standard IPv4 definiert, der jedoch bereits in diesem Jahr 2011 teilweise bei einigen Internetprovidern durch den Nachfolger IPv6 abgelöst wurde. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass IPv6 etwa 340 Sextillionen eindeutige Adressen vergeben kann. Damit stünde in Zukunft für jeden Computer eine feste IP-Adresse zur Verfügung, die nicht mehr dynamisch geändert werden müsste. Doch worin liegen die Vorteile einer solchen festen IP?
Die feste IP-Adress und ihr Vorteil
Bei der dynamischen Adressenvergabe erhält der Client im Internet bei jeder neuen Sitzung eine neue IP-Adresse. Dieses Verfahren ist das heute übliche bei den meisten Internetprovidern, es können jedoch auch feste IP-Adressen vergeben werden. Der größte Vorteil besteht darin, dass diese festen Adressen einen einfacheren Fernzugriff auf das System per Remote-Control erlauben. Da sich die Adresse nicht mehr ändert, muss die entsprechende Remote-Software nur einmal konfiguriert werden, der Zugriff auf den Computer kann dann ohne erneute Adresseneingabe erfolgen.
Die feste IP-Adresse ist manchmal notwendig
Notwendig ist eine feste IP-Adresse auch dann, wenn von einem Computer aus ein Webserver betrieben werden soll. Bei diesem ist es erforderlich, dass im Rahmen der Namensauflösung einer bestimmten Website immer die gleiche IP-Adresse zugeordnet werden kann.
