Das Ziel von iPass
Die Open Mobility Platform wird von dem an der NASDAQ als IPAS geführten Unternehmen mit Sitz in Kalifornien entwickelt, das im Jahr 1996 gegründet wurde. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Softwarelösungen für mobile Arbeitsplätze. Das Ziel ist es, insbesondere solchen Mitarbeitern eine produktive Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen, die nicht direkt in ihrem Unternehmen physisch präsent sind, sondern von zu Hause oder von einem anderen externen Arbeitsplatz aus mitarbeiten. Solche Mitarbeiter sind in einem besonderen Maße darauf angewiesen, dass ihre Geräte sicher und schnell mit den Unternehmensdaten verbunden werden können, sodass sie jederzeit Zugriff darauf haben und mit den Informationen auf eine produktive Art und Weise umgehen können. Solche Verbindungen werden heute selbstverständlich über das Internet hergestellt, wobei iPassConnect auf die Nutzung sogenannter VPN-Tunnel setzt. Hierbei ist es möglich, eine gesicherte und exklusive Verbindung zu einem Server herzustellen, die Verbindung ist per Benutzername und Passwort gesichert. VPN-Verbindungen erlauben einen Datenaustausch, der von anderen Netzwerkteilnehmern nicht eingesehen werden kann.
IPass Connect
IPassConnect stellt in über 160 Ländern mittlerweile mehr als 100.000 Wi-Fi-HotSpots zur Verfügung. Bei diesen HotSpots handelt es sich um mobile Zugangspunkte zum Internet, sodass die Mitarbeiter von unterwegs die Möglichkeit haben, mit den Unternehmensservern und anderen Datenquellen zu kommunizieren. Die HotSpots werden an öffentlichen Orten zur Verfügung gestellt, wie etwa in Hotels oder in Cafés. Sinnvoll ist die Nutzung von iPassConnect damit beispielsweise für solche Mitarbeiter, die ihre Arbeit überwiegend am Laptop verrichten und dabei an keinen festen Ort gebunden sind. Zudem ist der Einsatz auch im Außendienst besonders sinnvoll, wenn eigene Mitarbeiter in andere Unternehmen entsendet werden. Ebenfalls möglich ist auch die Nutzung von Tablets oder Smartphones, auf denen Betriebssysteme wie Windows Mobile installiert sind. Die Mitarbeiter sind damit in einem hohen Maße flexibel, nicht nur wenn es um die Wahl des Arbeitsortes geht, sondern auch bei der Wahl es Arbeitsgeräts. IPassConnect ist zurzeit in Nordamerika, in Europa und Asien sowie in Australien aktiv.
Voraussetzungen für die Nutzung von iPass
Damit die Dienste von iPassConnect genutzt werden können, muss der Client installiert werden. Dieser ist zuständig für die Kommunikation und kann im Zusammenhang mit sehr unterschiedlichen mobilen Datenübertragungsstandards genutzt werden. Hierzu gehören beispielsweise HSUPA, EVDO und GPRS sowie UMTS. Falls der Arbeitsplatz es nicht ermöglichen sollte, dass eine Verbindung über den mobilen Übertragungsweg hergestellt wird (etwa, weil kein Netz verfügbar ist), kann auch eine Einwahlverbindung als Alternative genutzt werden. Seit dem Jahr 2008 bietet iPassConnect sogar die Nutzung des Dienstes auf ausgewählten Flügen an. Interessant ist iPassConnect jedoch nicht nur für die externen Mitarbeiter, sondern auch für das IT-Management. Dieses kann nämlich die Aktivitäten der einzelnen Nutzer von iPassConnect überwachen und so Arbeitsprozesse auf effektive Art und Weise koordinieren. Dazu wird jedem Mitarbeiter ein einzelner Account zugewiesen, dessen Aktivitäten der Administration angezeigt werden. Eine solche Form der Überwachung wäre bei sonstigen kabellosen Lösungen nicht ohne Weiteres möglich.
