Netbook - unterwegs im Internet surfen und arbeiten

ertstellt: 07.11.2011
Zum Thema:  Notebook | Laptop | mobiles internet

Tragbare Computer stellen immer häufiger einen Ersatz für sperrige Stand-PCs dar. Sie können bei Bedarf im Arbeitszimmer, im Garten oder im Zug aufgeklappt und sofort benutzt werden. Wenn man sie nicht mehr benötigt, können sie platzsparend verstaut werden. Sie lassen sich zügig und unkompliziert transportieren, notfalls auch unter dem Arm. Tragbare PCs verkaufen sich immer besser in Deutschland. 2010 waren 69 Prozent aller verkauften Computer (etwa 9,5 Millionen Exemplare) tragbar. 54 Prozent des gesamten PC-Absatzes entfielen auf Notebooks. Hingegen ging der Absatz von den kleineren Netbooks um rund 12 Prozent zurück. Grund dafür ist die zunehmende Popularität von Tablet-PCs, die sich über berührungsempfindliche Bildschirme bedienen lassen.

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Netbooks sind eine besondere Kategorie von Computern, die kleiner, leichter und preisgünstiger sind und eine geringere Rechenleistung aufweisen als reguläre Notebooks. Netbooks werden seit 2007 kommerziell angeboten, weisen Bildschirme mit einer Größe zwischen 7 und 11 Zoll auf und sind selten schwerer als 1 kg. Sie kosten nicht mehr als 400 EUR. Entsprechend müssen die Ingenieure viele Kompromisse bei der Leistung und Ausstattung eingehen. Hauptzweck der Netbooks ist ihre Funktion als Internet-Clients. Sie sind daher in der Regel mit WLAN ausgestattet oder verfügen über ein Mobilfunk-Modem (in Zusammenhang mit einem Mobilfunk-Vertrag). Insgesamt werden die Geräte meist zum Arbeiten oder Internetsurfen verwendet. Die Kunden besorgen sich Netbooks in der Regel als Zweit-PC oder wenn ihre finanziellen Möglichkeiten gering sind. Das bedeutet nicht, dass Netbook-Nutzer extreme Abstriche bei der Leistung gegenüber regulären Notebooks hinnehmen müssen. Die Prozessoren werden immer leistungsfähiger. Die Chips verfügen in der Regel über zwei Rechenkerne (Dualcore-CPUs). Zusätzlich sind häufig Grafikchips eingebaut, die eine erhöhte Leistung zulassen. Aktuelle PC-Spiele, die leistungsfähige Computer voraussetzen, können damit zwar nicht gespielt werden, jedoch lassen sich wenigstens High-Definition-Filme flüssig und einwandfrei abspielen.

Das Betriebssystem der aktuellsten Netbooks ist Windows 7 in der Starter-Version. Das ist völlig ausreichend, um grundlegende Arbeiten zu verrichten oder im Internet zu surfen. Die Festplatten weisen in der Regel eine Größe zwischen 160 und 250 GB auf. Darauf können die eigene Musiksammlung, mehrere Filme oder die private Fotosammlung problemlos gespeichert werden. Windows Vista schied als mögliches Betriebssystem aus, weil zum Erscheinungszeitpunkt die damals aktuellen Netbooks nicht leistungsfähig genug waren, um das Betriebssystem störungsfrei verwenden zu können. Zudem waren die Lizenzkosten von Vista so hoch, dass sie die Geräte enorm verteuert hätten. Die meisten Netbooks in Europa sind - noch vor Windows 7 - mit dem inzwischen eingestellten Windows XP ausgestattet, der Vorgängerversion von Windows Vista. Weiterhin verwenden Netbooks Linux sowie diverse Linux-Derivate als Betriebssystem.

 
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