Nachteil Firewall: Der Schutzmechanismus kennt auch Schwächen

ertstellt: 07.12.2011
Zum Thema:  Software | Firewall | Sicherheit

Auf modernen Computersystemen ist es praktisch zu einer Selbstverständlichkeit geworden, dass eine Firewall installiert wird, die Angriffe aus fremden Netzwerken abwehrt. Diese Angriffe können sowohl aus einem lokalen Netzwerk beispielsweise am Arbeitsplatz stammen als auch aus den Weiten des Internets. Die Firewall hat die Aufgabe, dass Anfragen aus fremden Netzwerken gefiltert werden und nur solche durchgelassen werden, die das eigene System nicht schädigen können. In der Praxis werden dabei zwei Konzepte unterschieden, die jedoch beide ihre Nachteile aufweisen können. Zum einen stehen Hardwarefirewalls zur Verfügung, wie sie beispielsweise in Routergeräten wie dem TP-Link TL-WR1043ND mit 300 MBit pro Sekunde integriert sind. Auf der anderen Seite werden Softwarefirewalls eingesetzt, wie sie etwa in dem Paket Norton 360 integriert sind, das zu einem Preis ab 34,99 Euro erhältlich ist (Stand: November 2011).

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Wer eine solche Firewall auf seinem System einsetzen möchte, der sollte sich jedoch auch über die Nachteile des Konzepts im Klaren sein. Denn die Installation einer Firewall bedeutet noch lange nicht, dass das System als vollständig geschützt angesehen werden kann. So besteht beispielsweise grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko dann, wenn der Zugriff auf den eigenen Rechner lokal erfolgt. Eine Firewall kann nicht davor schützen, dass ein Dritter sich an einen Einzelplatzrechner setzt und dort beispielsweise auf einen externen Datenträger Dokumente herunterlädt oder diese auf dem System manipuliert. Schließlich überprüft die Firewall nur solche Zugriffe, die über das Netzwerk vorgenommen werden. Zudem verbraucht eine Firewall bei der Überprüfung der Datenströme Systemressourcen, was auf einem langsameren Rechner zu einem Problem werden könnte. Weiterhin kann die Firewall selbst nicht nach Viren scannen und diese auch nicht entfernen. Hierfür wären weitere Softwareanwendungen notwendig wie etwa Kaspersky Anti-Virus 2012, das aktuell zu einem Preis von etwa 30 Euro angeboten wird (Stand: November 2011).

 
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