Bluetooth einrichten: So funktioniert es

ertstellt: 15.12.2011

An jedem PC gibt es Dutzende Schnittstellen für Kabel in den verschiedensten Versionen. Hinter vielen Bürotischen sieht es wie im undurchdringlichen Dschungel-Dickicht aus. Es ist unmöglich alle Kabel zu ersetzen oder zu beseitigen. Die Bluetooth-Technologie kann jedoch Abhilfe verschaffen. Bluetooth ermöglicht die drahtlose Vernetzung unterschiedlicher Geräte über kurze Distanzen per Funk (etwa PCs, Eingabe- und Zubehörgeräte, insbesondere Mäuse und Tastaturen, Handys usw.). Meist wird Bluetooth jedoch in mobilen Geräten unterwegs eingesetzt (z.B. in Headsets). Abhängig von der betroffenen Geräteklasse können so Daten bis zu 100 Meter weit übertragen werden. Gegenüber WLAN spart Bluetooth deutlich mehr Energie.

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Bei der Installation eines Bluetooth-Geräts am Computer müssen in der Regel drei Schritte ausgeführt werden: Im ersten Schritt wird ein Bluetooth-Adapter am PC angeschlossen. Meist wird dazu der Adapter in einen der USB-Anschlüsse gesteckt. Im zweiten Schritt muss das Gerät vom PC gefunden werden. Dazu wird das Bluetooth-Gerät eingeschaltet und so vom PC auffindbar gemacht. Wie genau das geschieht, richtet sich nach den Informationen im Gerätehandbuch bzw. auf der Homepage des Herstellers. Im dritten Schritt wird das Gerät installiert. Auch dieser Schritt ist abhängig vom konkreten Gerät bzw. vom Betriebssystem des PCs. Unter Windows etwa müssen in der Systemsteuerung die Kategorie "Bluetooth-Geräte" aktiviert, dann ein konkretes Gerät hinzugefügt und schließlich die Bildschirmanweisungen befolgt werden.

Bluetooth wird insbesondere in Handys und Smartphones, Notebooks, Navigationssysteme, digitale Bilderrahmen, drahtlose Kopfhörer und Headsets, Mäuse und Tastaturen, GPS-Empfänger, Drucker und in vielen anderen Geräten eingesetzt. Es ist somit eine universelle Technologie, die aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken ist. Die Bezeichnung "Bluetooth" entstand 1997 in Kanada, als zwei Ingenieure von Intel und Ericsson in einer Bar zusammen kamen und über einen Namen für die neue Technologie diskutierten. Sie kamen dabei auf den König der Wikinger Harald Blaatand, dessen Name ins Englische übersetzt "bluetooth" heißt (zu Deutsch "Blauzahn"). König Blaatand schaffte es während seiner Herrschaft Dänemark und Norwegen zu vereinen. Entsprechend sollte die Bluetooth-Technologie die Welt technologisch einen und viele verschiedene Anschlussarten durch einen Universalanschluss ersetzen.

Die Reichweite von Bluetooth hängt von der Geräteklasse ab. Es gibt drei Klassen mit jeweils unterschiedlichen Reichweiten: Klasse 1 sendet mit einer Leistung von 100 Milliwatt und einer Reichweite von ca. 100 m im Freien. Klasse 2 hat eine Leistung von 2,5 Milliwatt und kann im Freien eine Distanz von ca. 10 m überbrücken. Klasse 3 schließlich hat eine Leistung von lediglich 1 Milliwatt und eine Reichweite von ca. 1 m. Je geringer die Reichweite, desto mehr Energie wird gespart. Bluetooth ist dabei eine Funktechnik, die von Hindernissen in der Umgebung gedämpft werden kann. Insbesondere Wände und Mauern aus Stahlbeton, Metallgegenstände und andere Funkwellen können die Reichweite und die Leistung erheblich reduzieren. Bluetooth-Geräte verwenden Frequenzen, die insbesondere vom WLAN-Netz oder von Mikrowellen beeinflusst werden können. Das beeinträchtigt jedoch die Funktionsweise von Bluetooth-Geräten nicht erheblich. Sie gelten als störungsfest.

 
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