Internet- und Telefonanschluss: Wahl zwischen ISDN oder DSL

ertstellt: 23.12.2011
Zum Thema:  Internetverbindung | ISDN | DSL

Zu Beginn der Nutzung des Internets wurden noch analoge Anschlüsse hierfür verwendet, d. h., dass Telefonanrufe und die Einwahl ins Internet erfolgen über den Telefonanschluss. Dies hat zur Folge, dass beides nicht gleichzeitig benutzt werden kann. Geht man mit seinem Computer Aktivitäten wie Online-Shopping, Versenden von E-Mails oder auch sozialen Netzwerken nach, ist die Telefonleitung besetzt und man ist nicht erreichbar. Wird das Internet nur wenig benutzt, kann ein analoger Anschluss allerdings eine gute Alternative zur neueren Variante sein, da dieser bereits ab 18 Euro im Monat gebucht werden kann. Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, dass die Geschwindigkeiten für Downloads nur bei bis zu 56 kbit/s liegen, wodurch bereits das Herunterladen von kleinen Dateien viel Zeit in Anspruch nehmen kann. In einigen Gebieten ist noch kein Breitband vorhanden, weshalb die analoge Alternative die einzige Möglichkeit darstellt.

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Beim ISDN-Anschluss, der ab 25 Euro pro Monat angeboten wird, besteht der Nachteil einer blockierten Telefonleitung nicht. Hiermit können gleichzeitig das Internet genutzt und Telefonanrufe getätigt werden. Außerdem stehen häufig mehrere Telefonanschlüsse über eine Leitung zur Verfügung, sodass verschiedenen Nummern bei mehreren Telefongeräten im Haushalt vergeben werden können.

Unter DSL wird eine Übertragungstechnik verstanden, die über Leitungen aus Kupferdraht funktioniert. Es ist eine weitere Entwicklungsstufe und bietet eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber ISDN. Die DSL-Anschlüsse haben sich mittlerweile zum Standard entwickelt und bestimmen die Produktpalette der Anbieter. Viele Nutzer entscheiden sich für die Buchung einer Flatrate, bei der das Internet ohne Volumen- und Zeitbegrenzung verwendet werden kann. Auch für Anrufe ins Festnetz gibt es solche Pauschalangebote, die oftmals unwesentlich mehr kosten als ohne freie Verfügung. Für den Internetzugang über DSL werden mehrere Hardware-Komponenten benötigt. Dies ist zum einen der Splitter, der den Anschluss für Internet und Telefon aufteilt. Außerdem wird ein Modem benötigt, mit dem der Zugriff auf die Webinhalte ermöglicht wird.

Eine weitere Möglichkeit ist der Anschluss über die Kabelleitung. Diese kostengünstige Alternative ist bislang nur begrenzt verfügbar und selbst in städtischen Regionen nicht flächendeckend vorhanden. Zudem muss die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht werden und es sind spezielle Anschlussdosen zu installieren. Insbesondere in Mietshäusern muss hierfür eine Zustimmung durch den Eigentümer erfolgen, weshalb diese Variante nur für wenige Internetuser tatsächlich infrage kommt. Dennoch kann es sich lohnen, die Verfügbarkeit unter der eigenen Adresse zu prüfen, da die Angebote hierfür sowohl vom Preis als auch von der Leistung (Downloads mit Geschwindigkeiten von bis zu 100.000 kbit/s) her interessant sein können.

 
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