Ein perfekter DSL-Geschwindigkeitstest erfordert gute Voraussetzungen

ertstellt: 20.01.2012
Zum Thema:  DSL | Provider

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Provider, die Verträge für eine Anbindung an das Internet anbieten. Neben einer Mindestvertragslaufzeit und dem zu entrichtenden monatlichen Entgelt ist eine Obergrenze für die zu erwartende Transferrate oft ein Bestandteil des Vertrages. Für etwas 20 Euro und einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren bietet 1und1 einen Vertrag mit einer Transferrate von bis zu 6.000 Kbit/s. Bei der Telekom wird für 35 Euro ein Vertrag mit bis zu 16.000 Kbit/s angeboten. Ein ähnlicher Vertrag ist ebenfalls bei 1und1 ebenfalls erhältlich (Stand: November 2011). Die Transferraten beziehen sich auf die Uploadgeschwindigkeit. Beim asymmetrischen DSL werden mehr Ressourcen dem Download zugeteilt, in der Regel 10-mal so viele. Bei einer maximalen Downloadgeschwindigkeit von 6.000 Kbit/s kann mit einer Uploadgeschwindigkeit von 600 Kbit/s gerechnet werden.

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Das Erreichen der maximalen Transferrate wird mit dem Abschluss eines privaten ADSL-Vertrages in der Regel nicht garantiert. Dies ist nur der Fall, wenn eine wesentlich teurere Standleitung eingerichtet wird. Da die angegebene Transferrate nur eine Obergrenze darstellt, ist es interessant in Erfahrung zu bringen, wie hoch die Bandbreite, die tatsächlich zur Verfügung steht, ist. Diese kann von verschiedenen Faktoren abhängen, der Distanz des Anschlusses zum nächsten Verteilerkasten, dem DSLAMM, die verfügbaren Leitungen in einem Gebiet und weitere Faktoren. Der vertraglich vereinbarte Geldbetrag und die Mindestvertragslaufzeit sind in der Regel auch einzuhalten, wenn die Obergrenze der ausgewiesenen Transferrate nicht erreicht wird. Für den Fall eines erneuten Vertragsabschlusses kann aber in Erwägung gezogen werden, einen günstigeren Tarif zu wählen, wenn am eigenen Standort die Abweichung von der Obergrenze der möglichen Transferrate sehr hoch ist.

Um diese zu testen, gibt es verschiedene Portale, die einen Geschwindigkeitstest durchführen. Durch einen Klick auf "Test starten" oder einer ähnlichen Anforderung wird der Test initialisiert. Der Computer empfängt und sendet nun Datenpakete mit der höchstmöglichen Transferrate. Für einen perfekten Test ist es notwendig, den Test an verschiedenen Tageszeiten durchzuführen. Die Transferrate ist nicht nur von der verfügbaren Infrastruktur auf der Seite des Kunden abhängig, sondern auch von der Auslastung des Netzes des Providers. Zu bestimmten Stoßzeiten, wenn besonders viele Leute das Internet nutzen, in den Abendstunden nach Feierabend zum Beispiel, kann es vorkommen, dass aufgrund der hohen Auslastung nicht die volle Kapazität zur Verfügung gestellt werden kann. Darüber hinaus sollten die Ergebnisse eines Speedtesters für einen perfekten Test mit denen eines zweiten oder sogar dritten Portals verglichen werden, um zu sehen, ob sich die Ergebnisse gegenseitig bestätigen.

Starke Schwankungen in der Transferrate können aber auch Gründe haben, die nicht mit der Infrastruktur auf der Seite des Endverbrauchers oder der des Providers zu suchen sind. Ein Computer kann Daten nur so schnell empfangen, wie die Gegenseite diese senden kann. Dies gilt umgekehrt auch für den Upload von Dateien auf einem Server.

 
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