Heute ist es sehr beliebt, mit dem Handy ins Internet zu gehen. Das ist bereits seit 1998 möglich, damals noch ausschließlich mit WAP. Heute verfügen viele Handys über den Turbo HSPDA. Damit sind Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde zu erreichen. Das ist ungefähr DSL-Geschwindigkeit. Darin besteht auch der größte Unterschied zwischen teuren und billigen Handys: in der Schnelligkeit der Internetverbindung. Die Gründe liegen bei den verwendeten Internet-Browsern oder dem System zur Datenübertragung. UMTS ist das System mit einer schnellen Verbindungsgeschwindigkeit. Werden die Systeme Edge oder GPRS verwendet, brauchen die Internetverbindung und der Aufbau der Internetseiten mehr Zeit. Wer außerdem eine Verbindung mit dem heimischen Netzwerk oder einem Firmennetzwerk mit dem Handy herstellen möchte, sollte darauf achten, dass das Handy über WLan oder Wifi verfügt. Je mehr solcher Funktionen ein Handy bietet, umso teurer wird es. Wer aber auf solche Faktoren verzichten kann und etwas geduldiger ist, der hat auch mit billigeren Handys Spaß am Internet. Die modernen Handys bieten außerdem in jeder Preisklasse vorinstallierte Programme oder Apps an, um auf die beliebten Dienste Facebook, Youtube, MySpace und andere zuzugreifen. Dazu braucht es also nicht unbedingt ein iPhone.
Die beste Möglichkeit, ein hochwertiges Handy günstig zu erstehen, ist das Abschließen eines neuen Vertrages oder das Verlängern eines Vertrages. Dann bieten Provider wie Telekom oder Vodafone Internet-Handys zu einem vergünstigten Preis oder sogar kostenlos an – je nach Vertrag. So ist auch das beliebte iPhone bei vielen Providern kostenlos zu haben. Datenflatrates werden oft gleich mit angeboten. Vor allem für Benutzer, die viel im Internet surfen, sind diese Flatrates empfehlenswert. Die Kosten bleiben so besser unter Kontrolle.
Ein weiterer Punkt, um mit Spaß im Internet zu surfen, ist das Display. Die Darstellung und Lesbarkeit hängt von der Auflösung und der Größe des Displays ab. Die Auflösung beschreibt die Anzahl der Pixel. Je höher diese Bildpunkte sind, desto besser ist die Auflösung. Billige Handys bieten meistens eine Auflösung von 128 x 160 Pixeln an. Eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln macht das Anschauen der Seiten komfortabler, das Handy dann aber wiederum auch teurer. Auch die Farbtiefe ist ein Qualitätsmerkmal – also wie viele Farben gleichzeitig im Display angezeigt werden können. Viele Handy-Displays verfügen über eine Farbtiefe von 18 Bit (mehr als 262.000 Farben), Mindeststandard sind 16 Bit (65.536 Farben).
