Der Aufbau einer LAN-Verbindung (Local Area Network) dient dem schnellen und direkten Datenaustausch zwischen mehreren Computern. Wird in das LAN ein Router mit eingeschlossen, ermöglicht er allen verbundenen PCs den Zugang ins Internet. Zudem können externe Geräte wie Drucker, Speichermedien oder Faxgeräte zentral verkabelt und kollektiv genutzt werden. Solche kleineren, oft privaten Netzwerke werden als Ethernet bezeichnet. Nach aktuellem Stand (2010) ermöglicht ein Standard-LAN Übertragungsraten zwischen den verbundenen Computern von 10 Mbit/s bis zu 10 Gbit/s.
Hergestellt wird eine LAN-Verbindung unter PCs oder Laptops entweder direkt mit einem Kabel von Computer zu Computer oder über einen sogenannten Switch. Hierbei wird jeder Computer mit dem Switch verbunden, die Computer untereinander müssen nicht zusätzlich verbunden werden. In diesem Fall ist jedem PC eine eigene IP-Adresse (beispielsweise 192.186.1.1 und dann fortlaufend) zuzuweisen. Nur so kann der Switch die Daten an den richtigen Zielcomputer übermitteln. Die Kabelverbindung wird mithilfe von speziellen, gekreuzten Netzwerkkabeln (RJ 45) hergestellt, auch als Crosslink oder Twisted Pair bekannt.
Unter Windows XP erfolgt der LAN-Verbindungsaufbau, wie im Folgenden beschrieben. Im „Startmenü“ den Punkt „Systemsteuerung“ auswählen, dann unter „Netzwerkumgebung“ die Option „LAN-Verbindung“. Dort unter „Eigenschaften“ „Internetprotokoll (TCP/IP)“ anklicken und wiederum unter „Eigenschaften“ den Button „IP-Adresse“ auswählen. In das entsprechende Feld die IP-Adresse des jeweiligen Computers (zum Beispiel bei dem ersten 192.168.1.1) eingeben. Danach auf das nächste Feld "Subnetmaske" klicken, die Zahl 255.255.255.0 stellt sich automatisch ein. Den Vorgang mit "OK" beenden und bei allen weiteren Computern identisch ausführen. Entscheidend für das Funktionieren des LANs ist die Vergabe unterschiedlicher IP-Adressen an die verschiedenen Computer.
Meist sind lokale Netzwerke in Privathaushalten über einen zentral geschalteten Internet-Router aufgebaut. Solche Heimnetzwerke bieten häufig ein zusätzliches kabelloses Verbindungstool, das WLAN. Diese wird neben dem, auf Kabelverbindungen basierenden, LAN-Ethernet via WLAN-Sender/Empfänger ohne zusätzliche Kabelverbindung hergestellt.
