Als die Firma Apple im Jahr 2007 das erste iPhone auf den Markt brachte, gelang dem Hersteller ein großer Coup. Das Smartphone wurde schon im ersten Quartal nach der Erscheinung 18,7 Millionen Mal verkauft. Vor allem das Design aber auch die leichte Bedienbarkeit sorgt dafür, dass das iPhone nach wie vor viele Anhänger findet. Bis zum Frühjahr des Jahres 2011 wurden insgesamt 100 Millionen Endgeräte an Nutzer verkauft. Auf die erste Veröffentlichung folgten schnell neue Versionen. Bereits im Sommer 2008 stellte Apple das iPhone 3G vor. Im Gegensatz zu der ersten Generation ist das 3G zusätzlich ausgestattet mit UMTS/HSDPA und GPS. Außerdem gibt es nun statt der 4 GB und der 8 GB Version, nur noch eine 8 GB sowie eine 16 GB Variante.
Genau ein Jahr später, im Juni 2009, kam das iPhone 3GS auf den Markt. Doch wo liegen die genauen Unterschiede zwischen dem iPhone 3G und dem iPhone 3GS? Der erste Unterschied liegt in den Speicherkapazitäten. Das iPhone 3G ist in den Varianten 8 GB und 16 GB zu haben, das 3GS dagegen nur noch mit einem Speicher von 16 GB oder 32 GB. Auch die Kamera hat eine Verbesserung erfahren. Während das erste iPhone der 3. Generation lediglich 2 Megapixel aufweisen kann, ist der Nachfolger ausgestattet mit einer 3 Megapixel Kamera, die zusätzlich einen Autofokus sowie eine VGA-Videofunktion hat. Zu der serienmäßigen Ausstattung gehören beim 3GS eine Sprachsteuerung, ein Kompass sowie ein Öl abweisendes Display. Zudem gibt es nun einen schnelleren Prozessor. Vom Gewicht her unterscheiden sich beide Modelle um 2 Gramm. Dabei wiegt das iPhone 3G 133 g und das 3GS 135 g. Die erst im 3GS enthaltene Sprachsteuerung hat das Ziel, Anweisungen ohne die Nutzung der Hände angeben zu können. Vor allem beim Auto fahren soll dies eine Verbesserung bringen. So kann der Besitzer dem iPhone beispielsweise mitteilen, welches Lied aus dem Speicher als nächstes abgespielt werden soll.
Auch eine schnellere Hardware wurde verarbeitet. In einigen Einsatzgebieten steigt die Geschwindigkeit auf bis zu dreimal so schnell an wie bei dem iPhone 3G. Mit der Veröffentlichung des 3GS wurde auch gleichzeitig ein neues Betriebssystem herausgebracht. Das OS 3.0 gibt Nutzern die Möglichkeit, mit dem iPhone MMS zu versenden, die Funktion Copy & Paste zu nutzen oder das iPhone selbst sogar als Modem einzusetzen. Dafür muss es an den PC angeschlossen werden. Allerdings ist es iPhone Nutzern möglich, die jeweils neuesten Betriebssysteme auch auf ältere Modelle zu spielen. Diesen Service bietet Apple kostenfrei an. Bei der Akkulaufzeit gibt es ebenfalls Veränderungen. Grundsätzlich bleibt sie bei den Basisfunktionen gleich, beim Surfen oder auch beim Musik hören gibt es eine Verbesserung. Beide Modelle verfügen über mobiles Internet auf Basis von HSDPA. Mit 7,2 Mbit pro Sekunde ist jedoch der Zugang des 3GS doppelt so schnell wie die Verbindung des 3G.
2010 folgte dann das iPhone 4. Die Kamera hat nun 5 Megapixel und ist außerdem mit einem LED Blitz ausgestattet. Ein besonderes Highlight ist hier auch der Bildschirm. Mit einer neuen Schärfe, der sogenannten Retina, wird Schrift nun noch schärfer dargestellt und es ergibt sich ein Betrachtungswinkel, der breiter als üblich ist. Mit dem iPhone 4 wurde auch die Videotelefonie eingeführt. Sie hat die Bezeichnung Face Time und funktioniert ausschließlich zwischen Apple-Endgeräten, die einer bestimmten Generation angehören.
