Es gibt zwei Technologien um das mobile Internet auf dem Handy zu nutzen. GMS ist die am weitesten verbreitete Technologie, da das GSM-Netz flächendeckend verfügbar ist. Die Datenübertragung läuft per GPRS, diese bietet eine Geschwindigkeit von bis zu 54 Kilobit pro Sekunde. Das entspricht in etwa der Leistung eines analogen Modems. Neben GPRS wird auch EDGE unterstützt. Allerdings hängt dies vom Handy ab. EDGE leistet bis zu 220 Kilobit pro Sekunde.
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UMTS ist die andere Technologie, diese erreicht bis zu 384 Kilobit pro Sekunde. Diese Technologie ist allerdings nur in Städten ausgebaut und somit auf dem Land nicht verfügbar. Wenn der UMTS-Datenturbo HSDPA aktiviert ist, erreicht das mobile Internet Geschwindigkeiten von 3,6 Megabit die Sekunde. Dies entspricht in etwa einem DSL-Anschluss.
Wer sich ein Handy mit mobilen Internet kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass dieses sowohl EDGE als auch HSDPA unterstützt. Dies bieten zum Beispiel das HTC Touch HD, Sony Ericsson W715 und das T-Mobile G1. Über WLAN-Funknetzwerke werden Geschwindigkeiten bis zu 55 Megabit die Sekunde erreicht. Nachteil bei einem Handy mit WLAN ist die Akku-Laufzeit. Diese liegt zwischen zwei und fünf Stunden. Die besten Smartphones mit WLAN sind das Nokia E66, Nokia N96, Samsung I8510 und O2 XDA Guide.