Gerade in Hinblick auf die Displays der Smartphones ergeben sich laufend technische Neuerungen. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurden noch Mobiltelefone eingesetzt, die über monochrome Displays verfügten. Später wurden die Farbdisplays und dann die Touchscreens eingeführt, die eine Steuerung des Geräts per Fingerberührung erlauben. Der nächste Schritt wurde nun durch eine Reihe namhafter Hersteller eingeleitet, die die Displays mit einer 3D-Funktionalität ausstatten wollen. Damit soll nun auch auf mobilen Geräten eine Technik verfügbar werden, die bereits vom Fernseher-Markt her bekannt ist. So bietet aktuell etwa LG mit dem Optimus 3D P 920 ein Gerät an, das eine solche Funktion zu einem Preis von etwa 520 Euro anbietet (Stand: Oktober 2011).
Der Touchscreen als Kamera
Das LG verfügt über einen 10,92 Zentimeter großen Bildschirm und eine 3-Megapixel-Kamera. Die Kamera spielt bei vielen 3D-Smartphones eine wichtige Rolle, da sie zumeist in der Lage ist, entsprechend dreidimensionale Fotos zu machen. Diese können auf dem Touchscreen dann räumlich betrachtet werden und ermöglichen so neue Möglichkeiten bei dem Anfertigen von Aufnahmen. Besonders zur Geltung kommen die 3D-Touchscreens aber auch dann, wenn es um das Anzeigen von Videos geht.
Die dritte Dimension
So bieten solche Dienste wie etwa Youtube bereits heute Videos an, die in der dritten Dimension betrachtet werden können. Hervorzuheben ist dabei bei Geräten wie dem HTC Evo 3D für etwa 515 Euro (Stand: Oktober 2011), dass die 3D-Funktion ohne Shutterbrille genutzt werden kann. Diese ist nämlich bei allen heute auf dem Markt befindlichen Fernsehern nach wie vor notwendig. Da Smartphones jedoch einen deutlich kleineren Bildschirm besitzen, konnte hier auf eine alternative Technologie ausgewichen werden, die dreidimensionale Inhalte auch problemlos ohne Brille anzeigen kann.
