Akku Tuning leichtgemacht - wir erklären es Schritt für Schritt

ertstellt: 15.08.2011
Zum Thema:  Akkus | Telefonate | Anwendungen

Mit modernen Mobilfunktelefonen kann im Internet recherchiert, Musik gehört, Spiele auf dem Touchscreen gespielt, Mails verfasst und eine Vielzahl anderer Anwendungen genutzt werden. Je mehr mit dem Handy gemacht wird, umso intensiver wird auch die Handy-Batterie beansprucht. Um nicht ständig das Handy neu aufladen zu müssen (vor allem, wenn keine Steckdose in der Nähe vorhanden ist), kann durch die Umsetzung verschiedener Tipps oder Nutzung bestimmter Werkzeuge die Akku-Laufzeit erheblich verlängert werden.

Das richtige Laden garantiert meist bessere Akku-Leistungen
Das richtige Laden garantiert meist bessere Akku-Leistungen
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Zunächst sollten intensive Stromverbraucher auf dem Smartphone aufgespürt werden. Hilfreich dabei sind bestimmte Monitoring-Programme, die sich je nach Betriebssystem unterscheiden. Wurden die Stromfresser entdeckt, sollten sie gezielt beendet werden. Hierbei helfen sogenannte Task-Manager (beim iPhone ist eine Tastenkombination ausreichend).

Beim iPhone sind vor allem die Apps About Battery (um präzise Angaben über die Restlaufzeit des Akkus zu bekommen) und iBattery (um die Restlaufzeit aufgeschlüsselt nach Art der Benutzung zu bestimmen) hilfreich. Nicht benötigte Apps können durch Öffnen und Antippen der Schaltfläche "X" gezielt beendet werden. Hilfreiche Programme bei der Überwachung der Akku-Laufzeit in Android-OS-Handys sind vor allem Battery Time Lite, Advanced Task Killer und JuiceDefender - Battery Saver. Für BlackBerry-Handys sind BlackBerry OS: Battery Watch, BlackBerry OS: BatteryBooster und Windows Mobile OS: MMTask sehr hilfreich. Alle Programme sind z. T. kostenlos oder für ca. 5 Euro zu erwerben.

Bei neuen Handys oder Akkus sollten diese vor dem ersten Gebrauch einmal komplett aufgeladen und entladen werden. Wird die Maßnahme 3-5 Mal wiederholt, verlängert das die Lebensdauer des Akkus enorm. Große, helle, kontrastreiche Displays verbrauchen viel Energie. Sie sollten nur bei wirklichem Bedarf eingeschaltet werden. Bluetooth-/WLAN-Funkverbindungen oder GPS-Empfänger sollten bei Nichtgebrauch ebenfalls nicht in Betrieb genommen werden. Energie kann gespart werden, wenn die Vibrationen oder Geräusche beim Berühren des Touchscreens abgeschaltet werden. An Orten mit schwachem Empfang sollte das Handy komplett abgestellt oder in den Flugmodus versetzt werden. Anderenfalls versucht das Gerät umso stärker zu funken, um die Erreichbarkeit herzustellen. Updates, neue Apps oder Programme sollten zunächst am PC heruntergeladen und von dort manuell auf das Handy übertragen werden. Größere Downloads belasten den Akku erheblich. Video- und Audio-Streams sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Bei ihrer Übertragung fallen enorme Datenmengen an, die auch die Handy-Rechnung beanspruchen können. Eine adäquate Betriebstemperatur von ca. 22 Grad Celsius verlängert ebenfalls die Akku-Dauer. Hohe Temperaturen von über 35 Grad oder Minusgrade sollten gemieden werden. Schließlich kann ein Reserveakku Abhilfe verschaffen, wenn das Handy zu viel beansprucht wird. Der Callstel Li-Ion-Zusatzakku kann für ca. 13-15 Euro erworben werden. Für iPhones gibt es auch Akku-Schalen, an die das Gerät angeschlossen werden kann. Das PowerCase i1300 kostet ca. 40 Euro. Für alle Geräte mit USB-Anschluss (HTC Desire, BlackBerry, Samsung Galaxy usw.) ist der Zusatzakku Just Mobile Gum Pro für ca. 40 Euro zu empfehlen. Alle Angaben entsprechen dem Stand Juli 2011.

 
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