Wer heute im Internet surfen möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten und Internetanbietern. Zuerst sollte überlegt werden, wie lange man sich vertraglich an einen Provider binden möchte, da sich die Preise während der Vertragslaufzeit stark ändern können. Angefangen von einer Laufzeit von einem Monat bis hin zu zwei Jahren ist hier üblich. Die größten DSL-Anbieter waren im Jahr 2011 die deutsche Telekom mit einem Marktanteil von fast 50 Prozent, danach Vodafone, United Internet und Telefónica Germany. Zu United Internet gehört zum Beispiel 1&1 und Freenet, zu Telefónica Germany der Anbieter Alice.
Auch die Geschwindigkeit spielt eine sehr wichtige Rolle. Weitverbreitet ist DSL, dessen Geschwindigkeit von der vorhandenen Leitung abhängig ist. Diese kann von sechs Mbit/s bis zu 200 Mbit/s pro Sekunde beim Herunterladen variieren. Welche Geschwindigkeit im eigenen Haushalt genutzt werden kann, können Kunden über die verschiedenen Anbieterseiten im Internet erfahren.
Bei den Tarifen der einzelnen Internetanbieter kann der Kunde zwischen einer Flatrate und einem Volumen- oder Zeittarif wählen. Eine Flatrate lohnt sich, wenn viel im Internet gesurft wird oder eine große Menge an Informationen angefordert werden, zum Beispiel Filme oder Musik. Es sind jedoch auch verschiedene Pakete möglich, wo nicht nur ein Internetanschluss dabei ist, sondern beispielsweise auch der Telefonanschluss selbst, eine Telefonflatrate oder Zugang zu einer Medienbibliothek.
Neben DSL gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten des Zugangs zum World Wide Web. Gerade in den ländlichen Gebieten, in denen der Ausbau von DSL noch nicht vorangekommen ist, wird oft SkyDSL verwendet, welches den Computer durch einen Satelliten mit dem Internet verbindet. Für Kunden, die viel unterwegs sind, ist das mobile Internet eine weitere Alternative. So kann der Laptop sogar im Zug oder im Urlaub zum Surfen verwendet werden und auf dem Handy sind Informationen über die Stadt, in der man sich gerade aufhält, abrufbar, zum Beispiel über Sehenswürdigkeiten, Verkehrsverbindungen oder Preisinformationen. Beim mobilen Internet wird jedoch keine DSL-Geschwindigkeit erreicht, allerdings hat sich diese seit 2005 sehr stark verbessert. Immer mehr kommt auch das Internet aus der Steckdose in Mode, wie es umgangssprachlich genannt wird. Hierbei handelt es sich um Kabel-DSL, welches den Computer nicht mehr über die Telefonleitung, sondern über den Kabelanschluss ermöglicht.