Internet Geschwindigkeitstest: Mit diesen Tipps machen Sie Ihrem DSL-Zugang Beine

ertstellt: 24.05.2011

Der Zugang zum Internet erfolgt in den allermeisten Fällen per DSL. Über einen solchen Breitbandanschluss hatten im Jahr 2009 21,9 Millionen Haushalte in Deutschland Zugang zum Internet. Diese Technik hat sich in Deutschland gegen Glasfaser und Satellit mit nur 0,2 Millionen Haushalten durchgesetzt und ist universell einsetzbar. Sie basiert auf der Installation eines DSL-Modems, das die Verbindung der Netzwerkcomputer mit der Telefonleitung bzw. der Internetleitung herstellt. Dazu ist es notwendig, dass die Signale aus der Telefonleitung so umgewandelt werden, dass sie für die Computer interpretierbar sind. Häufig ist es jedoch so, dass die Übertragungsraten, die mit unterschiedlichen Telefonleitungen erreicht werden können, nicht mit dem Übereinstimmen, was der Internetanbieter im Vertrag über den Internetanschluss ausgewiesen hat. Die Geschwindigkeiten, die dort angegeben werden, sind bloße Richtwerte und die Anbieter weisen auch grundsätzlich darauf hin, dass diese als Maximalwerte zu verstehen sind, die nicht in jedem individuellen Szenario erreicht werden können.

Für viele User ist ein Internet-Geschwindigkeitstest nützlich
Für viele User ist ein Internet-Geschwindigkeitstest nützlich
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Einer der momentan am weitesten verbreiteten Tarife ist der sogenannte 16.000er Tarif, der einem eine Übertragungsgeschwindigkeit von maximal 16.000 kbit/s erlaubt. Diese Geschwindigkeit ist auch auf älteren Telefonnetzen noch realisierbar. Dennoch ist nicht in jedem Fall garrantiert, dass sie auch erreicht wird. Im Internet stehen auf den Seiten vieler Anbieter Formulare zur Verfügung, in denen man solche Daten wie die Übertragungsgeschwindigkeit und die Art des eigenen Internetanschlusses eintragen kann, die dann einen Geschwindigkeitstest vornehmen. Dazu werden Datenpakete an den Testcomputer geschickt und auch von diesem empfangen. Neben der Downloadgeschwindigkeit wird also auch der Upload gemessen, der in der Regel um die 800 kbit/s liegen wird. Die Testserver sind so konfiguriert, dass sie bei dem Datenaustausch Szenarien durchspielen, wie sie bei der täglichen Nutzung des Internets tatsächlich auftreten.

Sollte bei einem solchen Test ein Ergebnis erzielt werden, dass deutlich unter der Geschwindigkeit des tatsächlich gebuchten Tarifs liegt, sollten Optimierungsmaßnahmen ergriffen werden. In vielen Fällen werden zum Beispiel vom eigenen Betriebssystem Datenpakete in der falschen Größe ins Internet übertragen und von dort empfangen, die entweder zu klein oder zu groß sind. Verantwortlich hierfür sind falsche Einstellungen im TCP (Transmission Control Protocol), das derartige Paketgrößen (auch MTU-Wert genannt) festlegt. Dieser MTU-Wert darf höchstens bei 1492 Bytes liegen. Im Internet stehen viele auch kostenlose Programme zur Verfügung, die auf Namen wie TCP Optimizer, Optimierer oder Tuner hören, die die entsprechenden Einstellungen für den Benutzer überprüfen können.

Ebenfalls sinnvoll kann es sein, die Einstellungen des Routers und einer möglichen Firewall zu überprüfen. Diese beschränken die Kommunikation mit dem Internet, um unerlaubte Zugriffe auf den eigenen Computer zu verhindern. Erreicht wird dieses meistens dadurch, dass bestimmte Ports geschlossen werden, die der Datenübertragung dienen. Hierbei sollte nun überprüft werden, ob dabei versehentlich auch Ports geschlossen wurden, die von eigenen Softwaregrammen für die Kommunikation mit dem Internet genutzt werden.

 
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