Billige Laptops - Qualitätsunterschiede und Preise

ertstellt: 19.08.2011

Für weniger als 400 Euro gingen 2010 und 2011 viele Laptops über die Ladentheke. Ein Preis, für den es einige Jahre zuvor noch nicht einmal einen mäßig ausgestatteten Desktop-PC bekommen hätte - geschweige denn auch noch einen Monitor dazu.

Wo liegen die Schwächen bei billigen Laptops?
Wo liegen die Schwächen bei billigen Laptops?
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Wir stellen vor: ein Laptop


Ein Laptop hat den Monitor gleich integriert und bietet zudem mit dem Akku auch noch eine praktische unterbrechungsfreie Stromversorgung und ein gutes Maß an Mobilität. Das gilt sogar für die billigen Geräte, allerdings fällt die Kapazität des Akkus bei billigen Laptops meist eher mäßig aus. Mehr als eine, maximal zwei Stunden steckdosenfreie Unabhängigkeit bieten die wenigsten günstigen Modelle mit ihren Spar-Akkus. Auch die Rechenleistung eines Schnäppchenlaptops kann sich oft nicht mit der von teureren Modellen messen. Zumeist werden Prozessoren älterer Baureihen verarbeitet, CPUs die mehr Energie für weniger Leistung benötigen. So schluckt ein AMD Doppelkern aus der Athlon II Baureihe mit 2 Gigahertz Taktfrequenz bis zu 35 Watt. Mit diesem Wert arbeitet hingegen auch ein moderner Sandy-Bridge-Prozessor von Intel mit gleich vier Rechenkernen und deutlich höherer Leistung. Eine integrierte Grafikösung gibt es bei diesen Prozessoren sogar gleich dazu, auch diese ist bereits im Energieverbrauch eingerechnet.

Billige Laptops in der kritischen Betrachtung


Generell sind in billigen Laptops nur selten dedizierte Grafikkarten zu finden, zumeist setzen die Hersteller auf die deutlich preiswerteren Chipsatzgrafiken. Natürlich fällt damit die Grafikleistung spürbar geringer aus als mit einer separaten Grafikkarte, für moderne Computerspiele sind die preiswerten Einsteigergeräte also auch nicht geeignet. Auf Kleinigkeiten wie laute Lüfter und stark spiegelnde Displays müssen allerdings auch Käufer teurerer Geräte achten, dabei handelt es sich nicht um Alleinstellungsmerkmale der günstigen Laptops. Vor dem Kauf sollte allerdings ein Blick auf die Verarbeitung geworfen werden - einige Notebooks knarren und biegen sich bei kleinster Belastung, besonders die Tastatur drückt bei einigen Modellen stark durch. Wackelige Akkus und schlechte Spaltmaße müssen auch bei preiswerten Geräten nicht anstandslos hingenommen werden. Einen Blick auf das Display sollte auch geworfen werden, sogar unabhängig von der Preisklasse - Pixelfehler zählen nämlich nicht als Garantiedefekt.

Vorteile von billigen Laptops


Aber es gibt auch positive Punkte: Selbst günstige Modelle verfügen über ausreichend Leistung für Office, Internet, Fotobearbeitung und einfache, grafisch anspruchslose Spiele. Als Arbeitstier eignet sich also auch ein preiswertes Notebook. Noch weniger Leistung und Bildgröße als klassische Schnäppchennotebooks bieten die Netbooks. Auch diese liegen in sehr verlockenden Preisregionen, teilweise sogar knapp um 200 Euro (Stand: August 2011) inklusive Betriebssystem. Allerdings müssen hier noch größere Abstriche bei der Rechen- und Grafikleistung gemacht werden und auch die Displays bieten nur wenig Platz für Anwendungen. Dafür ist hier die Akkulaufzeit mit bis zu 12 Stunden wieder überzeugend und dank oft nur 1,2 Kilogramm Gewicht eignen sich Netbooks ideal als mobile Begleiter und Arbeitsstationen für Unterwegs.

 
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