Laptop im Alltag
Ein Computer ist mittlerweile zum Standard in den meisten Haushalten geworden. Viele alltägliche Arbeiten, etwa eine Banküberweisung, lassen sich mithilfe des Internets schnell und bequem von Zuhause aus erledigen. Beim Kauf eines Computers stellt sich allerdings zunächst die Frage, ob man einen Desktop-PC oder einen Laptop wählen sollte. Eine aktuelle Statistik (Stand: August 2011) besagt, dass etwa 37 % der Deutschen sich für einen Laptop entscheiden. Da moderne Modelle zunehmend leistungsfähiger werden, wobei die Preise im Gegenzug konstant bleiben oder sogar sinken, geht der Trend weiterhin in Richtung mobiler Laptop-PCs.
Beim Kauf eines Laptops
Steht nun der Kauf eines Laptops an, kann man als Laie schnell durch die enorme Auswahl an Modellen überfordert sein. Als hilfreich stellen sich daher diverse Laptop-Tests heraus, die man in Fachzeitschriften, z. B. „PCPraxis“ oder im Internet bei CHIP finden kann. Hier werden regelmäßig neu erschienene Modelle getestet und die Ergebnisse werden ausführlich geschildert. Da die Testberichte natürlich möglichst umfassend sein müssen, können sie Aspekte beinhalten, die für gewisse Nutzer nicht relevant sind. Als Beispiel sei etwa die Grafikkarte genannt, die erst bei aufwendigen Programmen und Spielen von Interesse ist, für Nutzer, die gelegentlich im Internet surfen und Textverarbeitungsprogramme nutzen, aber unerheblich ist.
Aus dem Innenleben eines Laptops
Anders verhält es sich dagegen bei Prozessor und Arbeitsspeicher. Diese beiden Hardware-Komponenten beeinflussen die Geschwindigkeit des Rechners und sind daher stets von Bedeutung. Als aktueller Richtwert (Stand: August 2011) gilt für den Arbeitsspeicher, dass 2 GB nicht unterschritten werden sollten. Dieser Wert wird von zahlreichen Programmen als Mindestvoraussetzung gefordert. Besser und in vielen Modellen gleicher Preisklasse bereits vorhanden ist ein Speicher von 4GB; mehr ist nur für spezielle Anwendungen nötig. Für den Prozessor gilt die Taktfrequenz von etwa 3 GHz als Richtwert. Bei sogenannten Dual-Core-Prozessoren sind entsprechend etwa 2 x 1,5 GHz ausreichend.
Weitere Informationen zu Laptops
Interessant ist weiterhin die Festplattengröße. Auch hier kommt es in erster Linie auf die geplanten Anwendungen an. Für Dokumente, Bilder und Musik reichen nahezu alle modernen Festplatten sicherlich aus. Erst, wenn das Speichern von Filmen sowie das Installieren von mehreren Programmen bzw. Spielen geplant sind, sollte man Festplattengrößen von mindestens 250 GB wählen. Dies reicht in etwa für 50 Filme in DVD-Qualität aus. Sollte man im Nachhinein zusätzlichen Speicherplatz benötigen, kann man diesen über externe Festplatten erweitern. Diese werden über einen USB-Port angeschlossen, wobei hiermit auch bereits der letzte Punkt erwähnt ist: die Anschlüsse. Mehrere USB-Anschlüsse (zumindest 2) und auch ein HDMI-Anschluss sollten vorhanden sein. So können externe Geräte, wie Festplatten oder Mäuse, angeschlossen und der PC beispielsweise auch mit einem Fernseher verbunden werden. Laptops, die diese Anforderungen erfüllen, kann man aktuell (Stand: August 2011) für Preise ab 400 Euro erwerben. Nach oben sind den Preisen natürlich keine Grenzen gesetzt.
