Flexibel unterwegs mit dem Laptop: Bahn bietet Steckdosen

ertstellt: 19.08.2011
Zum Thema:  Hotspots | Berufspendler | W-LAN

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes Deutschland von 2009 ergab, dass bei Entfernungen zum Arbeitsplatz zwischen 25 und 50 Kilometern die Nutzung von Schienenverkehrsmitteln auf 14 % angestiegen ist. Neben der Eisenbahn nutzen Pendler Straßen- und Untergrundbahnen. Bei Distanzen ab 50 Kilometern entwickelt sich die Tendenz, das Auto stehen zu lassen und die Eisenbahn zu nehmen, sodass 16,3 % der deutschen Berufspendler mit dem Zug fahren.

Unterwegs arbeiten am Laptop - Die Bahn macht's möglich!
Unterwegs arbeiten am Laptop - Die Bahn macht's möglich!
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Damit Reisenden der Deutschen Bahn das Arbeiten unterwegs ungestört möglich ist, sind bis 2008 ältere Modelle der Reihe ICE 1 nachträglich mit Steckdosen ausgerüstet worden. Züge der nächsten Generation ICE 2 bieten ausschließlich an den Vierersitzen mit Tisch Stromanschlüsse zum Aufladen des Laptopakkus. Die neuen Züge der Serien ICE 3 und ICE T werden bereits in der Produktion an jedem Sitzplatz mit Steckdosen ausgestattet. Die Stromversorgung wird in der ersten genauso wie in der zweiten Klasse kostenlos angeboten. Reisende, die in einem Zug der InterRegio unterwegs sind, haben die Möglichkeit, sich in den Snackpoint zu setzen. Dort befinden sich Steckdosen neben den Tischen. Auch etwa drei Viertel der IC-Züge verfügen über Stromanschlüssen in den Großraumabteilen der zweiten Klasse.

Zusätzlich bietet die Deutsche Bahn auf manchen Strecken einen Internetzugang im ICE an. Dabei handelt es sich um die Routen Dortmund - Düsseldorf - Köln sowie von Köln zum Frankfurter Flughafen. Außerdem von Frankfurt am Main über Stuttgart nach München und die Strecke von Frankfurt über Hannover nach Hamburg. Insgesamt gibt es 69 ICEs, in denen Reisende während der Fahrt surfen können. Die Internetnutzung ist gebührenpflichtig. Kunden der Telekom, die eine Hotspot-Flatrate in ihrem Vertrag festgelegt haben, entstehen keine zusätzlichen Kosten für das Surfen im ICE. Reisende, die nicht bei der Telekom angemeldet sind, müssen sich auf der Internetseite für die Hotspots der Telekom anmelden und bekommen gegen Bezahlung Zugangsdaten mit einem bestimmten Zeitkontingent zum Surfen. Es gibt verschiedene Tarifmodelle mit und ohne Vertragslaufzeit. Mit dem Hotspot-Pass können Reisende auch beispielsweise während Wartezeiten beim Umsteigen an Hotspots in Bahnhöfen ins Internet gehen.

Berufspendler, die im regionalen Nahverkehr unterwegs sind, müssen sich in der Regel noch mit einem aufgeladenen Akku für den Laptop auf die Zugfahrt vorbereiten. Die meisten Laptops können in einen Energiesparmodus eingestellt werden, sodass die Laufzeit des Akkus sich verlängert. Für längere Fahrten empfiehlt sich die Anschaffung eines zweiten Akkus, der vor der Fahrt aufgeladen werden sollte. Wenn es beim Umsteigen einmal dazu kommen sollte, dass der Laptop im Zug liegen gelassen wird, kann ein spezielles Fundbüro der Bahn kontaktiert werden. Im Internet gibt es ein Formular, in dem der Zug und das Reisedatum, sowie eine Beschreibung des vermissten Gerätes angegeben werden muss. Wer regelmäßig mit einem Laptop unterwegs ist, kann darüber nachdenken, eine Diebstahlversicherung anzuschließen. In jedem Fall sollten empfindliche Daten auf der Festplatte besonders geschützt werden.

 
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