Mit dem iPad Internet empfangen - ein Überblick

ertstellt: 20.09.2011
Zum Thema:  Laptop | iPad | tablet

Das iPad von Apple hat ein innovatives Design und ist nicht zuletzt deswegen ein begehrtes Gerät. Es hat zudem sehr viele praktische Funktionen, ermöglicht den mobilen Zugang ins Internet und wird (mittels vieler Apps) zum Spielen, Lesen und Videos Anschauen verwendet. Die Verkaufszahlen des Geräts haben die Erwartungen der Experten übertroffen. Anfang April 2010, bereits 1 Monat nach dem Verkaufsstart der 1. Version des iPads, war bereits die Grenze von 1. Mio. verkauften Exemplaren überschritten. Ende Juni 2010 waren es schon über 3 Mio. Geräte. Bis Februar 2011 wurde weltweit die Grenze von 15. Mio. iPads überschritten. Der enorme Verkaufserfolg bringt viele Menschen zum Grübeln: Benötige ich das Gerät? Lohnt sich die Investition? Grundsätzlich hat sich das iPad als Computer für jedermann bewährt. Grund dafür ist die intuitive Anwendung ohne besondere Programmierkenntnisse. Das iPad bietet meist Alltagsanwendungen oder Apps für die Freizeitgestaltung an. Das Besondere am iPad ist die Bedienung durch eine berührungsempfindliche Fläche. Dabei lösen Bewegungen der Finger (antippen, ziehen usw.) verschiedene Funktionen aus.

ipad internet
© simonjohnsen - Fotolia.com

Personen, die sich für den Kauf des derzeit aktuellen iPad 2 entschieden haben, können im Apple Store zwischen zwei iPad-Varianten wählen. Ab 479 EUR kann ein iPad mit Wi-Fi erworben werden. Der Internetzugang kann bei diesem Gerät über reguläre drahtlose Netzwerke in Reichweite bewerkstelligt werden. Teuerer sind hingegen die iPads mit Wi-Fi- und 3G-Konnektivitäten, die ab 599 EUR gekauft werden können (Stand: 2011). Aufgrund der besonderen Ausstattung kann dieses Gerät sowohl über Wi-Fi-Hotspots in Reichweite als auch über das Mobilfunknetz ins Internet gelangen. Die Versorgung mit Mobilfunknetzen ist flächendeckend, sodass mit der 3G-Konnektivität des iPads praktisch überall der Internetzugang hergestellt werden kann, etwa im Freien, bei Zugfahrten, an Flughäfen, Gaststätten ohne Wi-Fi-Hotspots usw. Nutzer benötigen dabei allerdings nicht nur das Gerät selbst, sondern auch den passenden 3G-Tarif, der in der Regel bei einem der gängigen Mobilfunkanbieter erworben werden kann. Dabei kaufen die Kunden eine Mikro-SIM-Karte, die mit den erforderlichen Tarifinformationen gespeist ist und in den passenden Slot im iPad-Gerät geschoben werden muss.

Häufig bieten Mobilfunkanbieter 3G-Tarife ohne Vertrag an. Dabei werden die Gebühren entsprechend der Nutzungszeit berechnet. Einige Tarife hingegen enthalten eine Flatrate, bei der zu festen Monatsgebühren eine maximale Datenmenge heruntergeladen werden kann. Diese Angebote sind nur mit einem Vertrag erhältlich, und es sind entsprechende Kündigungsfristen zu beachten, wenn der Kunde das Angebot nicht mehr nutzen möchte. Der Provider Vodafone verkauft einen 3G-Zugang für 24 Stunden für 4,95 EUR. Nach Ablauf der Zeit endet der Zugang automatisch. Der monatliche Tarif mit 200 MB Datenmenge kostet 14,95 EUR. Der monatliche Tarif ohne Begrenzung des Datenvolumens kann für 24,95 EUR gekauft werden. Der Provider O2 bietet seine Monatstarife nur mit Vertrag an: 200 MB kosten 10 EUR, 1 GB kostet 15 EUR, das unbegrenzte Datenvolumen kann für 25 EUR gekauft werden. T-Online ermöglicht den 3G-Zugang für 24 Stunden ohne Begrenzung des Datenvolumens für 4,95 EUR. Eine monatliche Nutzung mit Vertrag und ohne Begrenzung des Datenvolumens kostet hingegen 34,95 EUR (Stand: 2011).

 
vernetzt|pid-6538982|aid-497432