Der Tablet-PC mit Android: Spiel- oder Werkzeug?

ertstellt: 26.07.2011
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Das Betriebssystem Android wurde im Oktober 2008 offiziell vorgestellt – diesem Termin gingen mehrere Jahre Entwicklungsarbeit des US-Unternehmens Google Inc. und 33 anderer Mitglieder der so genannten Open Handset Alliance voraus. Als Betriebssystem für Smartphones hatte Android im letzten Quartal 2010 einen weltweiten Marktanteil von knapp 33 Prozent erreicht. Nach Angaben des Google-Konzerns wurden im ersten Quartal des Jahres 2011 pro Tag geschätzte 350.000 Mobiltelefone mit aufgespieltem Android-System aktiviert.

Ein Tablet-PC mit Android kann vieles.
Auch ein Tablet-PC mit Android bietet einiges an Möglichkeiten.
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Im April 2011 gab es mehr als 320.000 Anwendungen für das System, die Zahl neuer Programme wird auf über 30.000 pro Monat geschätzt. Der größte Teil davon ist über den Android-Market verfügbar, einer von Google betriebenen und vorinstallierten Software. Angeboten werden sowohl Gratis-Programme als auch kostenpflichtige Anwendungen, wobei die kostenlosen Applikationen den größeren Teil des Angebots ausmachen. Die Plattform fungiert dabei lediglich als Vermittler – Entwickler können sich dort gegen eine Gebühr anmelden und ihre Produkte zum Download zur Verfügung stellen. Teilweise wird kritisch bemerkt, dass Google sich die Möglichkeit vorbehält, Applikationen aus der Ferne zu installieren oder zu löschen, ohne dass der Nutzer davon weiß. Dies wird durch einen installierten Dienst ermöglicht, der eine dauerhafte Verbindung zwischen den Unternehmens-Servern und dem mobilen Endgerät des Nutzers herstellt. Kommt es zur Entfernung eines kostenpflichtigen Programms durch das Unternehmen, wird der Kaufpreis zurückerstattet.

Mobile Tablet-PCs lassen sich mittels Android in verschiedener Weise nutzen. Im Android Market ist die verfügbare Software in die Kategorien "Spiele" und "Anwendungen" aufgeteilt. Komplette Office-Pakete werden ebenso angeboten wie Kommunikations-Tools und Anwendungen für den gewerblichen Einsatz, um den Tablet-PC als mobile Arbeitsstation zu nutzen. Die Spiele sind in diverse Unterkategorien gegliedert – so gibt es beispielsweise Sport-, Geschicklichkeits- oder Action-Spiele. Zudem kann man sich eine Übersicht verschaffen, welche Anwendungen kostenlos und welche nur gegen Entgelt verfügbar sind. Android Market lässt sich allerdings nur nutzen, wenn man einen Google-Account anlegt: Zwar bieten einige Entwickler ihre selbst entwickelte Software auch auf anderen Portalen zum Download an, der Großteil der Software ist aber ausschließlich über Android Market erhältlich – auch dieser Umstand wird von einigen Nutzern kritisch gesehen, da so die Wahlfreiheit, woher man seine Programme bezieht, erheblich einschränkt wird.

 
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