Das iPhone ist ein Smartphone, dessen Funktionsspektrum und Hardware mit dem Betriebssystem iOS von Apple ausgeführt wird. Hingegen ist Android selbst ein solches Betriebssystem und mit im Juni 2011 einem internationalen Marktanteil von 33 % zu den 43 % von iOS der größte Konkurrent auf diesem Branchenmarkt. Das System iOS ist ausschließlich auf den Produkten von Apple anzuwenden, zu welchen neben dem iPhone auch das iPad zählen. Allerdings kann die Software Android auf mehreren verschiedenen Handys oder Tablets von den Nutzern angewandt werden. Das Unternehmen Google als Mutterunternehmen von Android gibt an, das täglich bis zu 400.000 Android-Mobiltelefone aktiviert werden sollen. Zudem existieren mehr als 360.000 Anwendungen und es werden monatlich derzeit bis zu 33.000 neue Anwendungen hinzugefügt (Stand: Juni 2011). Ein weiterer Vorteil dieser Software von Google ist, dass durch den Umgang und mit fortgeschrittenen Kenntnissen der Programmiersprache Java die Nutzer als Entwickler eigene Anwendungen und Apps schreiben können.
Da das iPhone hingegen schon seit mehr als 3 Jahren eine Art Kultstatus unter den Smartphones besitzt, existieren auf dem Branchenmarkt auch dementsprechend viele Apps und verschiedene Anwendungen, die insgesamt eine Anzahl von mehr als 500.000 bilden. Im direkten Vergleich von iPhone gegen eine mit Android betriebenem Handy, wie beispielsweise dem Nexus One wird deutlich, dass die Vor- und Nachteile nicht gravierend sind und sich nur marginale Unterschiede zeigen. Unabhängig von den Nutzeranwendungen, die in das System integriert werden können und dem Anwender selbst einen bestimmten Mehrwert, wie beispielsweise einer schneller Informationsbeschaffung, ermöglichen, sind die wichtigsten Vergleichskriterien die System-Performance, die Benutzeroberfläche und die Nutzung des Internets.
Der Zugriff auf das World Wide Web ist mit dem Android seit der Version Froyo sehr zügig möglich. Zudem können Flash-Anwendungen direkt aus dem Netz abgespielt werden und Bilder ohne Umwege gespeichert werden sowie mehrere Zoom-Funktionen genutzt werden. Die System-Performance überzeugt eher beim iPhone, da dieses auch hochauflösende Videos unkompliziert aufarbeiten und abspielen kann, ohne Ruckler entstehen zu lassen. Bei Android ist diese Funktion noch nicht ausgereift und muss in der nächsten Version überarbeitet werden. Im letzten Vergleichskriterium der Benutzerfreundlichkeit oder Usability ist das iPhone deshalb im Vorteil, weil dem Nutzer die Ordner-Optionen angeboten werden. Mit diesen können die Apps übersichtlich strukturiert werden, was beim Android mit einer begrenzten Anzahl von nur 5 Ordnern nicht derart möglich ist.
