Proxyserver stellen eine interessante Alternative zu öffentlich zugänglichen Netzwerken dar, da sie dem eigenen Netzwerk eine gewisse Exklusivität verleihen können. Ein Proxyserver erlaubt die Verbindung nur dann, wenn die entsprechenden Adress- und Kontodaten bekannt sind. Auf diese Weise können zwischen einem Client (einwählender Computer) und einem entsprechenden Server sichere und belastbare Verbindungen aufgebaut werden. Dem Proxyserver als Schnittstelle zwischen zwei Netzwerkteilnehmern kommt dabei eine wichtige Aufgabe bei der Schaffung von Anonymität zu.
Die Adresse des eigentlichen die Daten bereitstellenden Servers bleibt dem Besuchern nämlich verborgen. Dessen Kommunikation wird von dem Proxyserver gemittelt und an den eigentlichen Server weitergeleitet. Gleiches gilt aber auch für den Client: Wenn dieser einen Server über einen Proxyserver besucht, wird seine eigene IP-Adresse auf diesem nicht gespeichert, sondern lediglich auf dem vermittelnden Proxy. Auf diese Weise kann man einfach seine Spuren im Internet verwischen.
Zur Einrichtung eines Proxyservers genügt es, in die Einstellungen des Browsers zu gehen. Dort sollte sich ein Menüpunkt für DFÜ-Verbindungen bzw. für Netzwerkverbindungen finden lassen. Zu aktivieren ist hier das Kontrollkästchen für die "Verwendung von Proxyservern". Hat man diese Einstellung einmal vorgenommen, muss man nur noch die IP-Adresse des gewünschten Servers eingeben (in dem Format "111.111.111.111") und die entsprechende Portnummer. Beide Daten wird man nur direkt von dem Betreiber des Proxyservers erhalten können.
Im Internet stehen dazu Suchmaschinen bereit, die einem kostenlose Proxyserver mit den entsprechenden Verbindungsdaten auflisten können. Häufig bietet es sich hierbei an, mehrere Server auszuprobieren, da die kostenlosen Angebote nicht immer am Netz sind. Es stehen aber auch ab 2 Euro im Monat (Stand: Mai 2011) kostenpflichtige Angebote zur Verfügung.
