Würmer und Viren finden beispielsweise dann den Weg auf die Festplatte, wenn eine infizierte Datei heruntergeladen wurde. Der Computerwurm ist besonders gefährlich, da er sich von selbst verbreitet – so kann er den E-Mail-Client übernehmen und sich selbst an alle Kontakte im Adressbuch verschicken. Ein berühmt-berüchtigtes Beispiel ist der Computerwurm "Sasser", der im Jahre 2004 aktiv war und geschätzte 2 Millionen Rechner weltweit infizierte. Der Wurm "W32.Blaster" infizierte sogar fast 10 Millionen PCs.
Um sich zu schützen, bieten Software-Hersteller Sicherheitslösungen an, die das Eindringen von Würmern und Viren verhindern sollen. Ein Beispiel ist AVG Anti-Virus von AVG Technologies. Die Software scannt den Computer und warnt den Nutzer, wenn potenziell gefährliche Dateien heruntergeladen werden. Das Programm gibt es als kostenlose Free-Edition, allerdings stehen nur Besitzern der kostenpflichtigen Variante alle Funktionen zur Verfügung. Norton AntiVirus von Symantec ist eines der am weitesten verbreiteten Sicherheitssysteme für den PC – die Zahl der Anwender wird auf rund 250 Millionen geschätzt.
Allerdings berichten einige Nutzer, dass sich das Programm durch die Deinstallation nicht vollständig entfernen lasse – wer auf ein anderes Sicherheitsprogramm umsteigen will, der muss gegebenenfalls sein Betriebssystem neu installieren. Ein weiteres populäres Anti-Viren-Programm ist McAfee VirusScan. Diese Software kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die ersten Versionen erschienen bereits in den 1980er-Jahren. In einigen Tests hat sich jedoch gezeigt, dass der Scan kompletter Systeme mit McAfee VirusScan mehr Zeit in Anspruch nehmen kann als mit vergleichbarer Software.
