DSL per Funk - eine Alternative, die nicht überall verfügbar ist

ertstellt: 27.04.2011
Zum Thema:  G3 | Smartphones | WLAN

Die Infrastruktur der Festnetz-Internetleitungen ist über die Jahre stark ausgebaut worden. Jetzt ist auch ein leistungsfähiges Funknetzwerk der dritten Generation verfügbar, das G3 genannt wird. Um zur dritten Generation zu zählen, muss ein Funknetzwerk eine Spitzendatenrate von mindestens 200 Kbit/s ermöglichen. Zahlreiche Anbieter, wie die Telekom und deren Konkurrenten, bieten G3 Verträge an, die Smartphones und andere G3 fähige Geräte, aber auch Geräte, bei denen G3 nachgerüstet werden kann, wie ­ein Computer mit einer USB-Schnittstelle, nutzen können.

Nicht überall ist DSL per Funk verfügbar.

© Martina Walther - Fotolia.com

Für einige Benutzer, die es in Erwägung ziehen G3 zu nutzen, kann es Sinn ergeben, den Internetanschluss zu Hause zu kündigen und nur noch das Funknetzwerk zu nutzen, um nicht eine doppelte Rechnung zu haben. Zu Hause und auch unterwegs kann das Internet mit ein und demselben Vertrag genutzt werden.

Dabei muss allerdings bedacht werden, dass an bestimmten Stellen Funklöcher existieren können. Bevor der Vertrag für den Festnetzanschluss gekündigt wird, sollten Internetseiten aufgerufen werden, die nach Eingabe der Adresse die Verfügbarkeit von G3 ermitteln. Wer die Verbindungsqualität von G3 zu Hause selbst überprüfen will, kann dies mit einem G3 fähigen Gerät und einer Prepaid Card von einem Anbieter wie Aldi Talk ohne lange Vertragslaufzeit für 8 Euro tun.

 
vernetzt|pid-1359551|aid-435081