Tagesflatrates: Die richtigen Prepaid-Modelle für Gelegenheitssurfer

ertstellt: 05.10.2011
Zum Thema:  Prepaid | Internettarife | Flatrate

Bei der Nutzung eines Internetanschlusses wird zumeist entweder auf einen Festnetz-Vertrag oder auf einen Mobilfunkvertrag gesetzt, an den der Vertragsnehmer für eine längere Zeit gebunden ist. Die Vertragslaufzeiten bewegen sich dabei in der Regel zwischen 12 und 24 Monaten. Vor Ende der Vertragslaufzeit ist dabei nicht nur der Wechsel zu einem anderen Anbieter unmöglich, sondern häufig auch nicht der Wechsel auf einen anderen Tarif. Zudem geht man mit solchen Verträgen eine langfristige finanzielle Verpflichtung einher, womit eine geringe Flexibilität verbunden ist. Wer sich bei seinem Internetvertrag stattdessen eine größtmögliche Flexibilität wünscht, der sollte sich für eine Tagesflat beziehungsweise einen Prepaid-Tarif entscheiden. Hierbei ist es sehr viel einfacher möglich, einen Wechsel des Providers oder des Tarifs vorzunehmen und die Kosten zu kontrollieren. Denn gerade die Grundgebühren können unverhältnismäßig hoch sein, wenn der Internetanschluss nicht jeden Tag genutzt werden soll. In der Praxis bietet es sich deshalb häufig an, keine langfristigen Verträge einzugehen gerade auch in Hinblick auf das mobile Internet.

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Eine Tagesflat im mobilen Internet eignet sich insbesondere für jene Nutzer, die nur wenig Surfen und deshalb keine hohen Grundgebühren tragen möchten. Mögliche Szenarien für eine Flatrate ergeben sich beispielsweise für Geschäftsreisende, die unterwegs schnell auf Informationen aus dem Internet zugreifen oder eine Nachricht verschicken wollen. Diese Nutzer nehmen nur sehr wenige und kurze Zugriffe auf das Internet vor und müssen zudem auch keine großen Datenmengen runterladen. Gerade beim bloßen Kontrollieren von E-Mails, wobei kaum Daten transferiert werden müssen, lohnt sich eine Tagesflat in besonderem Maße. Angeboten wird eine solche Tagesflat beispielsweise im Zusammenhang mit dem O2-Prepaid-Surfstick. Diese sieht einmalige Kosten von 19,99 Euro vor (Stand: September 2011) und ermöglicht dann das Aufladen des Guthabens für das Surfen im Internet. Damit haben die Kunden die volle Kontrolle über die Kosten und geben nicht mehr für das Internet aus, als auf dem Guthabenkonto vorhanden ist. Ähnliche Tarife werden von allen größeren Mobilfunkprovidern angeboten.

Gelegenheitssurfer finden ein ähnliches Angebot auch bei Vodafone websessions. Das Prepaid-Modell wurde von Vodafone im Jahr 2007 eingeführt und ermöglicht das Prepaid-Surfen ohne Vertragsbindung. Der Paketpreis liegt hier einmalig bei 19,95 Euro (Stand: September 2011). Die Bezeichnung websessions stammt daher, da bei diesem Tarifmodell nicht pro Minute oder pro Megabyte, sondern pro Sitzung abgebucht wird. Dieses Modell eignet sich insbesondere für alle Gelegenheitssurfer, die nur unregelmäßig auf das Internet von ihrem Handy, ihrem Smartphone oder ihrem Tablet aus von unterwegs zugreifen möchten. Möglich wird die Nutzung des Tarifs durch das Einsetzen einer SIM-Karte, die in den meisten Fällen auch die Telefonie erlaubt. Hierbei fallen jedoch zusätzliche Kosten an, die ebenfalls betrachtet werden müssen.

Die größten Unterschiede bei den Tagesflats sind in den Kosten für die Hardware beziehungsweise für die Surfsticks zu sehen und hinsichtlich der Übertragungsgeschwindigkeiten. Die meisten Surfsticks erlauben neben der Nutzung von UMTS auch den schnellen Datentransfer per HSDPA.

 
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